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Mein Weg als
Wissenschaftlerin begann im Schnittstellenbereich zwischen Ingenieur-,
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und aus der Perspektive einer
naturwissenschaftlich geprägten Ingenieurin. Mir oblagen über
zehn Jahre die Aufgaben einer
wissenschaftlichen Mitarbeiterin, wissenschaftlichen Assistentin und
schließlich Hochschuldozentin an einer deutschen
Universität. Diverse Forschungsvorhaben, gefördert von Bund,
Land,
Stiftungen, Industrie und der Deutschen Forschungsgemeinschaft,
konzentrierten sich auf die Komplexität soziotechnischer
Organisationen, ihre Planung, ihre Lenkung und lineare
beziehungsweise kybernetisch orientierte Modelle. Ich lehrte fachliche
Inhalte und die
Methodik des
wissenschaftlichen Arbeitens, sowohl theoretisch als auch praktisch im
Rahmen der
Betreuung von Labor-/Seminar-,
Studien-, Diplomarbeiten und Dissertationen. Eingebunden in ein
Hochschulsystem, erlebte ich dort zweierlei Hemmnisse:
- inhaltlich in
der gewachsenen Spezialisierung einzelner fachlicher Disziplinen,
verbunden mit dem Verlust an Verständnis für den Sinn der
Wissenschaften in ihrer Ganzheit und für die Bedeutung
grundlegender ganzheitlicher Forschung als gemeinsame Basis auch der
anwendungsorientierten Disziplinen
- methodisch im
Festhalten an eingefahrenen Lehrmeinungen, verbunden mit mangelnder
Toleranz oder schlichtem "Übersehen" von Ansätzen, die
teilweise in der
"falschen" Disziplin entwickelt oder entdeckt wurden, oder die aufgrund
vermeintlich fehlender Wissenschaftlichkeit und damit verbundener
Vorurteile als unwissenschaftlich gelten
Ich vollzog in meiner wissenschaftlichen Ausrichtung einen Wandel: weg von der
anwendungsorientierten, hin zur grundlegenden
Forschung, heraus aus den Strukturen des öffentlichen
Hochschulsystems, hinein in die Idee der "advanced sciences". Ich verstehe
darunter fortgeschrittenes, innovatives, freies
wissenschaftliches
Arbeiten zwischen den klassischen Wissenschaftsdisziplinen und an ihren
Grenzen, die ich als Wissenschaftlerin nicht als Grenzen sehe,
sondern als Übergang zu weißen Flecken auf einer offenen
Landkarte. Ein
wesentliches Element der advanced sciences ist die kritische
Auseinandersetzung mit der gängigen Wissenschaftsmethodik vor dem
Hintergrund inhaltlich neu gewonnener Erkenntnisse. Im Kern meines
wissenschaftlichen Arbeitens stehen heute:
- Aus
systemischer Sicht: lebende Systeme.
Sie sind u. a. gekennzeichnet durch das Streben nach Ordnung, wobei ich
dies grundsätzlich auf
das Verhalten von Systemen beziehe. So werden nicht nur
natürliche, sondern auch technische, soziale und hybride Systeme
"lebendig".
- Aus
systemisch phänomenologischer Sicht: die Biosensibilität,
d. h. die Fähigkeit eines lebenden
Systems zur Wahrnehmung insbesondere von Einflüssen, die nach
aktuellem Stand
des menschlichen Wissens nicht, oder nur bedingt messtechnisch erfasst
oder
wissenschaftlich erklärt werden können.
- Aus
modelltheoretischer Sicht: ausgewählte Erklärungsansätze.
Demnach
gäbe es - neben der in klassischen westlichen
Wissenschaftsdisziplinen dominierenden linearen und
kybernetischen Logik - das "Analoge/ Symbolische/ Spiegelnde" und den
Ansatz des
"Alles umfassenden Einen".
- Aus
modelltheoretisch phänomenologischer Sicht: das Komplementäre,
d. h. das sich vervollständigend Ergänzende. Das
Phänomen des Komplementären zeigt sich in bzw. zwischen
lebenden Systemen und legt dem entsprechende komplementäre
wissenschaftliche Theorien nahe.
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Meine Leistungen beziehen
sich auf ein Gebiet, das ich durch
meine Ausbildung,
durch zusätzlich erworbene Kompetenzen sowie
meine langjährigen
beruflichen Erfahrungen, insbesondere als Hochschuldozentin im Bereich
der
universitären Forschung und Lehre abdecken kann. Im
Kern meiner Leistungen steht das wissenschaftliche Arbeiten,
- inhaltlich ausgeprägt in der
Beforschung 1) von lebenden Systemen 2) der
Biosensibilität 3) ausgewählter modelltheoretischer
Sichten und 4) des Komplementären
- methodisch ausgeprägt in der
Lehre, wobei ich die als Lehrmeinung gängige Wissenschaftsmethodik
im Kontext meiner Forschungsarbeit immer wieder kritisch reflektiere.
Mein Leistungsangebot
„Forschung“
umfasst die Vorbereitung, Durchführung von und die Mitarbeit in
Forschungsprojekten mit folgenden
möglichen Aufgaben:
- Das Infragestellen bisher
nicht geklärter Phänomene
- Das Infragestellen nicht
ausreichend abgesicherter Theorien
- Das Beobachten und
Dokumentieren von Phänomenen
- Das Sammeln, Ordnen und
Bewerten von Wissen
- Das Aufstellen von
Hypothesen und Theorien
- Das Führen von
Beweisen und Wiederlegungen
- Die Diskussion und
Veröffentlichung von Ergebnissen
Mein Leistungsangebot „Lehre“
umfasst die Vorbereitung, Durchführung von und die Mitarbeit bei
Lehrprojekten
mit folgenden möglichen Aufgaben:
- Das Erstellen bzw. die
Bereitstellung von Lehrmaterialien
- Die Begleitung bzw.
Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten
- Die Prüfung bzw.
Bewertung wissenschaftlicher Arbeiten
- Die Übernahme
wissenschaftlicher Lektorate
- Das Abhalten von
Vorträgen, Vorlesungen und Seminaren
- Die Vermittlung neuer bzw. interessanter Erkenntnisse
- Die inhaltliche, formale und organisatorische Unterstützung von Publikationen
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